Güterverkehr in Westmexiko nach Sicherheitsvorfall beeinträchtigt

23. Februar 2026

Aktueller Sicherheitsstatus

24. Februar 2026
  • „Código Rojo“ (Alarmstufe Rot) deaktiviert: Der Gouverneur von Jalisco gab bekannt, dass die landesweite Alarmbereitschaft aufgrund der sich beruhigenden Lage und des Ausbleibens neuer Blockaden aufgehoben wurde. Die Behörden melden keine aktiven Straßenblockaden mehr und haben die Bergung ausgebrannter Fahrzeuge wieder aufgenommen; die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich innerhalb von etwa 36 Stunden abgeschlossen sein.
  • Kontinuierliche Sicherheitspräsenz: Der Staatssicherheitsausschuss tagt weiterhin permanent. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung wurden 2,500 zusätzliche Bundestruppen und 150 Angehörige der Marine eingesetzt. Die Behörden betonen, dass Patrouillen und Kontrollpunkte auf den Autobahnen rund um die Uhr aktiv bleiben.

Landverkehr und Straßen

  • Räumungsarbeiten und Restsperrungen auf der Autobahn: Etwa 83 % der Straßenblockaden sind beseitigt. Lediglich sieben Streckenabschnitte, beispielsweise die mautpflichtigen Straßen Guadalajara–Zapotlanejo und Zapotlanejo–Lagos de Moreno, sind aufgrund ausgebrannter Fahrzeuge weiterhin gesperrt. Der Verkehr fließt im Allgemeinen, vereinzelt kann es jedoch im Zuge der Aufräumarbeiten zu Verzögerungen kommen.
  • Wiederaufnahme des öffentlichen Nahverkehrs: Der städtische und überregionale öffentliche Nahverkehr im Großraum Guadalajara verkehrt mit 70–100 % seiner Kapazität. Fahrdienst- und Essenslieferplattformen haben ihren Betrieb wieder aufgenommen.
  • Industrielle und kommerzielle AktivitätenIndustrieverbände, Banken, Lebensmittelgeschäfte und Logistikzentren in ganz Jalisco haben ihren Betrieb wieder aufgenommen, was auf eine breite Rückkehr zur Arbeit hindeutet. Die Kraftstoffversorgung und die kommunalen Dienstleistungen (Müllabfuhr, Märkte) funktionieren normal.

Luftfracht- und Passagierdienste

  • Flughäfen, die zu etwa 95–96 % ausgelastet sind: Die Pacific Airport Group meldet, dass die Flughäfen Guadalajara (GDL) und Puerto Vallarta (PVR) geöffnet sind und 95–96 % der Flüge planmäßig stattfinden. In GDL gibt es noch 11 Flugausfälle und 11 planmäßige Verspätungen, in PVR vier. Diese verbleibenden Beeinträchtigungen sind Teil der schrittweisen Rückkehr zum regulären Flugbetrieb.
  • Sicherheitsmaßnahmen und Zugang: Einheiten der Nationalgarde sichern weiterhin Terminals, Zufahrtsstraßen und Parkplätze, um die Sicherheit zu gewährleisten. Alle Fluggesellschaften operieren normal, mit Ausnahme einer kanadischen Fluggesellschaft, die ihren Betrieb noch wieder aufnimmt.
  • Überlegungen zur Ladung: Einige Frachtfluggesellschaften hatten zuvor Flüge gestrichen, werden diese aber voraussichtlich wieder aufnehmen, sobald sich die Lage stabilisiert. Der Landverkehr von und nach GDL kann aufgrund laufender Straßenkontrollen und der gebotenen Vorsicht der Fahrer weiterhin langsamer sein.

Hafen von Manzanillo (Colima)

  • Normalbetrieb mit Verzögerungen: Der Hafen bleibt geöffnet und arbeitet weiterhin mit normalem Sicherheitsniveau (ISPS-Stufe I), verstärkt durch zusätzliche Überwachung und Zugangskontrollen. Während Schiffe abgefertigt werden, kann es aufgrund von Rückständen und laufenden Sicherheitskontrollen zu Verzögerungen für Fahrer und Spediteure kommen. Zoll und Lager nehmen ihren Betrieb schrittweise wieder auf.

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine schrittweise Normalisierung ist zu erwarten: Die meisten Infrastrukturen sind inzwischen wieder in Betrieb, dennoch sind Verzögerungen wahrscheinlich. Restsperrungen an Straßen und Rückstände an Flughäfen können die Reisezeiten in den nächsten Tagen verlängern.
  • Überprüfung der Koordinatenroute: Bitte bestätigen Sie vor dem Versand der Sendungen den Zustand der Straßen und Autobahnen über offizielle Quellen und Ihren Ansprechpartner bei Crane, insbesondere für Strecken, die zuvor von Blockaden betroffen waren.
  • Kommunizieren Sie mit Spediteuren: Nehmen Sie Kontakt mit Ihren Partnern aus den Bereichen Spedition, Lagerhaltung und Fluggesellschaften auf, um deren Kapazität und Bereitschaft zur Bedienung der Regionen Guadalajara und Manzanillo zu ermitteln.
  • Plan für Eventualverbindlichkeiten: Halten Sie alternative Routenoptionen bereit und planen Sie zusätzliche Pufferzeiten für Lieferungen und Abholungen ein.
  • Bleiben Sie informiert und flexibel: Die Lage verbessert sich weiter, die Behörden halten die Sicherheitsvorkehrungen jedoch erhöht aufrecht, bis die Aufräumarbeiten abgeschlossen und alle Straßen als sicher bestätigt sind. Bitte verfolgen Sie die Aktualisierungen der Regierung von Jalisco und Ihres lokalen Kranteams, um zeitnahe Anweisungen zu erhalten. 

Die Sicherheit unserer Mitarbeiter, Partner und Ihrer Fracht hat für uns weiterhin höchste Priorität. Wir werden Sie über die weitere Entwicklung informieren. Sollten Sie dringende Sendungen haben oder Fragen zur Routenplanung durch Westmexiko, wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei Crane Worldwide, um eine individuelle Beratung zu erhalten.


Koordinierte Gewalt in Jalisco/Colima (Mexiko) – Auswirkungen auf den Güterverkehr

Am 22. Februar 2026 führte eine großangelegte Sicherheitsoperation der mexikanischen Bundesregierung in Jalisco (nahe Tapalpa) zum Tod des Kartellchefs Nemesio „El Mencho“ Oseguera, des berüchtigten Anführers des Jalisco-Kartells der Neuen Generation (CJNG). Unmittelbar danach brachen in Teilen Westmexikos gewaltsame Vergeltungsaktionen aus. Bewaffnete Gruppen verübten koordinierte Angriffe, darunter Straßenblockaden, Fahrzeugbrände und bewaffnete Überfälle in mindestens 14 Bundesstaaten. Die Gewalt konzentrierte sich auf Jalisco – insbesondere auf den Großraum Guadalajara und Puerto Vallarta – und betraf auch das benachbarte Colima (Manzanillo) sowie weitere Bundesstaaten (Michoacán, Guanajuato, Tamaulipas, Aguascalientes u. a.). Diese Ereignisse haben gravierende Auswirkungen auf den Güter- und Logistikverkehr in der Region.

Wichtig ist, dass die lokalen Behörden in Jalisco den „Code Rot“ ausgerufen haben, was einer erhöhten Alarmbereitschaft entspricht und die Bevölkerung dringend auffordert, zu Hause zu bleiben. Infolgedessen wurde der öffentliche Nahverkehr in mehreren Gebieten vorübergehend eingestellt. Es gibt Berichte über Opfer bei den Auseinandersetzungen (darunter Kartellmitglieder und möglicherweise Sicherheitskräfte), und wir sprechen den Betroffenen unser Beileid aus. Die Sicherheit der Bevölkerung und die Sicherheit der Lieferketten unserer Kunden haben für uns weiterhin oberste Priorität. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Störungen der Logistikinfrastruktur sowie unsere Empfehlungen zur Minimierung der Auswirkungen auf Ihre Frachtabwicklung.

Zusammenfassung des Mexiko-Vorfalls vom 22. Februar

 

Wichtigste Logistikstörungen nach Standort und Verkehrsmittel

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Beeinträchtigungen (Stand: 22.–23. Februar 2026) nach Ort und Transportmittel (Straße, Luft, See) zusammen:

Standort Straßentransport Lufttransport Seehafen 
Guadalajara (Jalisco) Auf Autobahnen in und um Guadalajara, darunter wichtige Stadtstraßen und Verbindungsstraßen zu anderen Bundesstaaten, wurden Straßenblockaden gemeldet. Fahrzeuge (darunter Lkw und Busse) wurden an zahlreichen Stellen entführt und in Brand gesetzt, wodurch der Güterverkehr auf wichtigen Korridoren effektiv unterbrochen wurde. Die Behörden stellten den öffentlichen Nahverkehr ein und warnten die Bevölkerung, die Straßen zu meiden, da die Lage für den Gütertransport äußerst gefährlich war. Am internationalen Flughafen Guadalajara (GDL) kam es zu Flugausfällen: Rund 49 Flüge (25 %) wurden am 22. Februar gestrichen und 42 (22 %) verspätet. – Im Flughafen selbst ereigneten sich keine Angriffe, jedoch brach aufgrund von Gerüchten und gewalttätigen Vorfällen in der Nähe Panik unter den Passagieren aus. – Die Zufahrtsstraßen zum Flughafen wurden von Drogenkartellen blockiert, wodurch der Fracht- und Passagierverkehr zu den Terminals unterbrochen wurde. Der Flugbetrieb wurde unter militärischer Bewachung mit reduzierter Kapazität fortgesetzt. (Stadt im Landesinneren – kein Seehafen. Der nächste Hafen ist Manzanillo.)
Manzanillo (Colima) Straßenblockaden beeinträchtigten die Zufahrtswege zwischen Jalisco und Colima. Die Hauptstraße von Guadalajara zum Hafen von Manzanillo war von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Fahrzeugbränden betroffen. – Der Güterverkehr zum und vom Hafen war am 22. Februar aufgrund dieser Straßenblockaden und Sicherheitskontrollen stark beeinträchtigt. Der Flughafen Playa de Oro (ZLO) in Manzanillo (ein kleiner Regionalflughafen) war von Beeinträchtigungen betroffen. Berichten zufolge wurden am 22. Februar einige Flüge aufgrund verschlechterter Bodentransport- und Sicherheitsbedingungen gestrichen oder umgeleitet. (Anmerkung: Dieser Flughafen hat nur ein geringes Frachtaufkommen.)

Der Betrieb des Hafens von Manzanillo wurde am 22. Februar aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingestellt. Die Hafenbehörde (ASIPONA) ordnete die Einstellung des Schiffsverkehrs und die Schließung der Hafentore bis auf Weiteres an. – Am selben Tag stellte die mexikanische Marine klar, dass der Hafen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen wieder geöffnet sei: Alle Terminals würden verstärkt geschützt (Drohnen, Patrouillen, Zugangskontrollen). Aufgrund der anfänglichen Schließung und der anhaltenden Überwachung kann es zu Verzögerungen beim Be- und Entladen kommen.

Puerto Vallarta (Jalisco) Auch in Puerto Vallarta kam es zu Straßenblockaden und Unruhen. Bewaffnete Gruppen setzten im Stadtzentrum Busse in Brand und blockierten zeitweise Autobahnen (z. B. Libramiento Luis Donaldo Colosio). Der öffentliche Nahverkehr war mehrere Stunden lang eingestellt, und der Straßenverkehr war gefährlich. Dies betraf jedoch hauptsächlich den Nahverkehr und weniger den Ferngüterverkehr. Der internationale Flughafen Puerto Vallarta (PVR) wurde am 22. Februar praktisch stillgelegt: Sämtliche Flüge wurden an diesem Tag gestrichen oder umgeleitet.<sup>29</sup> (Bis 18:30 Uhr waren 50 % der geplanten Flüge – 61 Flüge – als gestrichen bestätigt<sup>30</sup>, alle verbleibenden Flüge wurden anschließend gestrichen.) – Mehrere ankommende Flüge nach PVR wurden auf Ausweichflughäfen umgeleitet.<sup>31,32</sup> Fluggesellschaften (z. B. Air Canada, United) stellten ihre Flüge nach PVR aufgrund der Turbulenzen vorübergehend ein.

(Kein kommerzieller Seehafen in Puerto Vallarta; Seefracht nutzt Manzanillo oder Lázaro Cárdenas.)

Tabellenhinweis: Die Lage ist weiterhin unübersichtlich. Auch in anderen Gebieten (z. B. Teilen von Michoacán, Guanajuato und Grenzstaaten wie Tamaulipas) flammte die Gewalt auf und könnte Nebenstraßen und die Infrastruktur beeinträchtigen. Behörden und die US-Botschaft gaben Warnungen heraus, unter anderem für Nuevo León, Tamaulipas, Michoacán und Guerrero, und riefen zur Wachsamkeit auf bzw. empfahlen, sich gegebenenfalls in Sicherheit zu bringen. Wir empfehlen Ihnen, diese Regionen im Auge zu behalten, falls Ihre Fracht durch sie transportiert wird.

Aktueller Status und operativer Ausblick

Hafen von Manzanillo: Nach der vorübergehenden Schließung am 22. Februar ist der Hafen von Manzanillo unter verstärkter Sicherheitspräsenz der mexikanischen Marine wieder geöffnet. Offiziellen Angaben zufolge arbeitet der Hafen nun auf Schutzstufe I (normaler Status), jedoch mit außerordentlichen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Drohnenüberwachung, Seepatrouillen, Zugangskontrollen). Dieser Hafen ist für den mexikanischen Handel von entscheidender Bedeutung, da er den größten Teil der Pazifikfracht abwickelt. Daher hat jede Unterbrechung unmittelbare Auswirkungen auf die Lieferkette. Es ist mit Verzögerungen und Staus zu rechnen, da der Hafen die Rückstände abarbeitet. Die Terminals sind in Betrieb, es kann jedoch einige Tage dauern, bis sich der Betrieb normalisiert hat. Wir empfehlen, mit möglichen Verzögerungen beim Anlegen von Schiffen und langsameren Abfertigungszeiten an den Toren zu rechnen, da die Behörden weiterhin Kontrollpunkte betreiben.

Straßennetz in Guadalajara und Umgebung: Am 22. Februar kam es auf vielen Lkw-Routen von und nach Guadalajara zu Blockaden. Zu den wichtigsten betroffenen Autobahnen zählten die Strecke Guadalajara–Colima, Abschnitte der Autobahn Guadalajara–Morelia (Michoacán) sowie lokale Ringstraßen und Hauptverkehrsstraßen rund um die Stadt. Stand 23. Februar sind die meisten Brände gelöscht, und die Behörden räumen die Trümmer. Der Güterverkehr wird auf einigen Streckenabschnitten schrittweise wieder aufgenommen, jedoch mit Verzögerungen. An den Autobahnen könnten weiterhin Sicherheitskontrollen eingerichtet werden, da das Militär nach Kartellmitgliedern sucht. Dies könnte den Lkw-Verkehr verlangsamen. Daher müssen Gütertransporte durch Westmexiko mit längeren Transportzeiten und möglichen Umleitungen rechnen.

Luftfracht (Flughafen Guadalajara): Der internationale Flughafen Guadalajara (GDL) ist ein bedeutender Frachtflughafen (Platz 5 in Lateinamerika). Frachtflüge (ausschließlich Fracht) wurden am 22. Februar auf dem Höhepunkt der Unruhen weitgehend eingestellt. Am 23. Februar wurde der Flughafen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wiedereröffnet; der Passagierbetrieb war über Nacht eingeschränkt, normalisiert sich aber. Frachtflüge werden vorsichtig wieder aufgenommen. Die Frachtabfertigung und der Lkw-Verkehr am Flughafen stehen jedoch vor Herausforderungen, da die Zufahrtsstraßen blockiert waren und einige Mitarbeiter den Flughafen nicht erreichen konnten. Kunden, die Luftfracht über GDL versenden, sollten sich auf mögliche kurzfristige Flugplanänderungen und Verzögerungen bei der Abfertigung einstellen, bis sich die Rückstände aufgelöst haben. Alternative Flughäfen (Mexiko-Stadt, Querétaro, Monterrey) können bei Bedarf in Betracht gezogen werden, jedoch ist zu beachten, dass auf einigen nördlichen Routen (z. B. über Nuevo León) ebenfalls erhöhte Sicherheitsvorkehrungen gelten können.

Es gibt keine bedeutende Schienengüterverkehrsverbindung nach Guadalajara (der Güterverkehr in dieser Region erfolgt hauptsächlich per Lkw). Daher konzentrieren sich die Hauptsorgen weiterhin auf den Straßengüterverkehr, Flughäfen und Seehäfen. Uns sind keine Unterbrechungen des Bahnverkehrs in der Region bekannt. Die Lagerbetriebe im Raum Guadalajara wurden am 22. Februar während der Alarmstufe Rot faktisch stillgelegt. Sie könnten am 23./24. Februar wieder öffnen, sobald die Sicherheit gewährleistet ist. Personalengpässe könnten jedoch auftreten, falls Ausgangssperren oder Warnungen weiterhin gelten.

Während das Epizentrum in Jalisco/Colima liegt, dehnten sich die kartellbedingten Unruhen auf einige nördliche Bundesstaaten aus. Insbesondere die US-Botschaft erwähnte in ihren Warnmeldungen Tamaulipas und Nuevo León (die an Texas grenzen). Am 22. Februar gab es unbestätigte Berichte über kriminelle Straßensperren in der Nähe von Reynosa, Tamaulipas. Falls Sie Lkw-Transporte über die Grenze nach Nuevo Laredo/Reynosa durchführen, halten Sie sich vorsorglich über mögliche Verzögerungen in engem Kontakt mit Ihren Spediteuren. Derzeit sind die wichtigsten Grenzübergänge

Empfehlungs- und Mediationsstrategien

Angesichts dieser Störungen empfiehlt Crane Worldwide Logistics seinen Kunden und Partnern die folgenden Maßnahmen, um die Auswirkungen auf Ihre Lieferketten zu minimieren:

  • Sicherheit priorisieren: Zuallererst muss sichergestellt werden, dass alle Fahrer, Ladungsabfertiger und Mitarbeiter in den betroffenen Regionen SafeWeisen Sie alle Mitarbeiter und Transportunternehmen darauf hin, Befolgen Sie die Anweisungen der örtlichen Behörden in Bezug auf Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen. In Jalisco, Roter Code Die Lage ist weiterhin angespannt, daher sollten unnötige Fahrten vermieden werden. Wir haben alle unsere Subunternehmerfahrer in der Region angewiesen, ihre Fahrten während der Hauptphase der Unruhen einzustellen. Schicken Sie keine Fahrer in bekannte Gefahrenzonen, bis Entwarnung gegeben wird.
  • Wenden Sie sich an Ihren Kundenbetreuer oder Ihren Ansprechpartner im operativen Bereich von Crane Worldwide. Für die aktuellsten lokalen Informationen. Unsere Büros in Guadalajara und Mexiko-Stadt beobachten die Lage vor Ort genau. Wir erhalten in Echtzeit Informationen von unserem Team in Guadalajara – beispielsweise wurde die vorübergehende Schließung des Hafens von Manzanillo und des Flughafens Guadalajara (GDL) während der Krise bestätigt. Wir informieren unsere Kunden proaktiv über jegliche Änderungen des Hafen- oder Flughafenstatus. Sollten Sie wichtige Sendungen unterwegs haben, teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir Sie bei der Koordination von Notfallplänen unterstützen können.
  • Rechnen Sie mit Verzögerungen und planen Sie Pufferzeiten ein: Planen Sie in den kommenden Tagen zusätzliche Transportzeiten für alle Sendungen ein, die durch Westmexiko transportiert werden. Auch nach der Wiederöffnung der Straßen wird es zu Staus und Verzögerungen kommen. Lkw-Routen können Umleitungen oder Wartezeiten an Militärkontrollpunkten beinhalten. Ebenso ist in Häfen und Flughäfen mit Warteschlangen zu rechnen, sobald sich der Betrieb normalisiert hat. Falls Ihre Lieferkette eine kurze Unterbrechung verkraften kann, erwägen Sie, den Versand um 24–48 Stunden zu verschieben, um der Infrastruktur Zeit zur Stabilisierung zu geben. Laut lokalen Nachrichtenberichten erwachte Mexiko am Morgen des 23. Februar ohne Straßensperren („amanece sin bloqueos carreteros“), doch starker Verkehr und Verzögerungen bei der Abwicklung bestehen weiterhin.
  • Sendungen nach Möglichkeit umleiten oder umleiten: Für dringende Fracht können wir alternative Umschlagplätze in Betracht ziehen. Sollte die Lage in Manzanillo untragbar werden, könnten Seefrachtsendungen auf alternative Häfen wie Lázaro Cárdenas (Michoacán) oder Altamira (Tamaulipas) umgeleitet werden – wobei die Stabilität dieser Gebiete zu berücksichtigen ist. Logistikexperten empfahlen in der Vergangenheit bei ähnlichen Störungen die Nutzung von Lázaro Cárdenas als alternativen Pazifikhafen. Unser globales Netzwerk und unsere Beziehungen zu Spediteuren ermöglichen es uns, Container bei Bedarf umzuleiten. Für Luftfracht könnten je nach Dringlichkeit Flughäfen in Mexiko-Stadt (MEX) oder auch in den USA (mit Zubringerdienst) als Umschlagplätze dienen. Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen individuell die beste Lösung.
  • Sichern Sie Ihre Lieferkette: Aufgrund erhöhter Sicherheitsrisiken ist es ratsam, Ihre Frachtversicherung und Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen. Stellen Sie sicher, dass wertvolle Sendungen angemessen gegen Verzögerungen oder Verluste versichert sind. Erwägen Sie verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für alle Transitgüter in der Region – z. B. GPS-Ortung von Lkw, Sicherheitsbegleitung für wichtige Lieferungen nach Wiedereröffnung der Straßen und Nutzung sicherer Parkplätze, falls Fahrer übernachten müssen. Unsere Zollabfertigungs- und Lagerteams in Mexiko sind in Alarmbereitschaft, um Notfallmaßnahmen zu ergreifen (z. B. die Zwischenlagerung von Fracht in sicheren Einrichtungen, falls die Zustellung auf der letzten Meile nicht sicher ist).
  • Bleiben Sie über die offiziellen Kanäle auf dem Laufenden: Verlassen Sie sich auf verifizierte Informationen der Behörden. Die mexikanische Marine (SEMAR) und die Lokalregierung von Jalisco informieren regelmäßig über den Status des Hafens und die Sicherheitslage. Das US-Außenministerium und die Botschaften anderer Länder haben ebenfalls Reisewarnungen herausgegeben, die Aufschluss darüber geben können, welche Gebiete am stärksten gefährdet sind. Wir empfehlen, die entsprechenden Plattformen zu überwachen. Informationen zum aktuellen Betriebsstatus finden Sie beispielsweise beim mexikanischen Schifffahrtsministerium (für Hafennachrichten) und in den offiziellen Mitteilungen des Flughafens Guadalajara. Wir werden Sie weiterhin über relevante Aktualisierungen informieren.
  • Flexible Terminplanung: Passen Sie Ihre Lieferkettenpläne nach Möglichkeit an. Transportunternehmen (Fluggesellschaften, Reedereien) verzichten aufgrund dieses Ereignisses höherer Gewalt auf Umbuchungsgebühren. Nutzen Sie die Gelegenheit, Sendungen kostenlos umzubuchen. Falls Ihre Just-in-Time-Lieferungen von dieser Region abhängen, informieren Sie Ihre Endkunden über mögliche Verzögerungen und prüfen Sie, ob Zwischenlagerbestände von alternativen Lieferanten verfügbar sind. Wir unterstützen Sie bei Bedarf mit Dokumenten (z. B. offiziellen Schreiben), um die Verzögerungen zu erläutern.

Abschließend bitten wir Sie, engen Kontakt mit Ihrem lokalen Ansprechpartner von Crane Worldwide zu halten. Wir setzen alles daran, den Transport der Güter unserer Kunden trotz dieser Herausforderungen so sicher und effizient wie möglich zu gestalten. Wir haben unsere Notfallpläne in Mexiko und weltweit aktiviert, um die Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit zu minimieren. Die Situation ist dynamisch, aber mit Vorsichtsmaßnahmen und sorgfältiger Planung können wir diese Beeinträchtigungen bewältigen.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung und die Normalisierung der Lage auf dem Laufenden halten. Sollten Sie Fragen zu Ihren Sendungen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei Crane Worldwide. Das Wohlergehen der Menschen hat für uns oberste Priorität – wir hoffen auf eine rasche Wiederherstellung der Sicherheit in den betroffenen Gebieten – und unterstützen Sie auch bei Ihren Logistikbedürfnissen mit demselben Ziel vor Augen.

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