17. Juni 2026
Am 3. Juni 2026 erließ die Regierung eine Exekutivanordnung, die das Heimatschutzministerium (DHS) und die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) anwies, umfassende Reformen der US-Zolldurchsetzung umzusetzen. Die Anordnung zielt darauf ab, die Verantwortlichkeit von Importeuren zu stärken, die Transparenz zu erhöhen und langjährige Lücken in der Einhaltung der Vorschriften zu schließen, die Zollhinterziehung und unrechtmäßige Einfuhrpraktiken ermöglicht haben. Diese Änderungen werden erhebliche Auswirkungen auf registrierte Importeure, insbesondere auf im Ausland ansässige Importeure, sowie auf Zollagenten und globale Lieferketten haben.
Die Exekutivverordnung benennt systemische Schwächen der derzeitigen Zollbehörden, darunter die Unterbewertung von Importen, unvollständige Identifizierung der Importeure, mangelnde Transparenz der Eigentumsverhältnisse und veraltete Durchsetzungsmechanismen. Laut Regierung untergraben diese Lücken die nationale Sicherheit, verringern die Steuereinnahmen und benachteiligen gesetzeskonforme US-Unternehmen.
Unternehmen, die in die USA importieren, werden mit erhöhten Compliance-Pflichten, höheren Anforderungen an die finanzielle Sicherheit und einem größeren Risiko von Strafverfolgungsmaßnahmen konfrontiert sein. Ausländische Importeure werden besonders betroffen sein, was gegebenenfalls eine Umstrukturierung ihrer Importmodelle und Lieferkettenstrategien erforderlich macht.
Unternehmen sollten ihre Importeurstrukturen überprüfen, die Angemessenheit der Bürgschaften prüfen, die Compliance-Kontrollen verbessern, die Transparenz der Lieferkette sicherstellen und sich auf verstärkte Kontrollen durch den Zoll- und Grenzschutz (CBP) vorbereiten. Die Beteiligung an den anstehenden Gesetzgebungsverfahren wird dringend empfohlen.
Disclaimer
Diese Mitteilung dient ausschließlich Informationszwecken und spiegelt unsere Interpretation der Executive Order „Stärkung der Zollkontrolle“ vom 3. Juni 2026 auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung öffentlich zugänglichen Informationen wider. Dieses Material stellt keine Rechtsberatung dar und sollte nicht als Ersatz für die Konsultation eines Rechtsanwalts oder eines Experten für Handelsbestimmungen herangezogen werden. Unternehmen sollten ihre spezifischen Geschäftsaktivitäten, Importstrukturen und Risiken im Lichte dieser Entwicklungen bewerten und gegebenenfalls fachliche Beratung einholen.
Bleiben Sie den sich ständig ändernden Anforderungen der US-Zollbehörden immer einen Schritt voraus. Unsere Experten für Handelskonformität unterstützen Sie bei der Bewertung Ihrer Importeurstruktur, der Stärkung Ihrer Kontrollmechanismen und der Vorbereitung auf verstärkte Kontrollen durch die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP). Kontaktieren Sie Crane Worldwide Logistics Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin und stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferkette den neuen regulatorischen Anforderungen entspricht.
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