Supertaifun Ragasa verursacht weitreichende Störungen der Logistik in Hongkong und Südchina

September 23, 2025

Supertaifun Ragasa verursacht weitreichende Störungen der Logistik in Hongkong und Südchina

Der Supertaifun Ragasa bringt derzeit schwere Wetterbedingungen nach Hongkong und in weite Teile Südchinas und verursacht weitreichende Störungen im Transportwesen, in der Logistik und im täglichen Leben. Da sich der Taifun weiter verstärkt, sind erhebliche Verzögerungen im Luft-, See- und Landfrachtverkehr unvermeidlich.

Taifun verstärkt sich, Hongkong schaltet in den Notstand

Seit heute Nachmittag gilt in Hongkong Taifun-Signal Nr. 8. Die Behörden warnen, dass in der Nacht möglicherweise Signal Nr. 9 ausgegeben wird. Diese erhöhte Warnstufe spiegelt die zunehmende Schwere des Sturms und seine Nähe zur Stadt wider.

Zuvor galt in Hongkong Signal Nr. 3, während dessen die meisten Geschäfte und öffentlichen Dienste geöffnet blieben. Die Umstellung auf Signal Nr. 8 führte jedoch zu stadtweiten Schließungen, darunter die Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs, Schulschließungen und die großflächige Aktivierung von Notfallvorkehrungen.

Guangdong bereitet sich auf direkte Landung vor

Der Supertaifun Ragasa erreicht derzeit Windgeschwindigkeiten von über 220 km/h und wird voraussichtlich am Mittwoch an der Küste von Guangdong auf Land treffen. Zur Vorbereitung haben Städte in der gesamten Provinz Schulen und Büros geschlossen, den öffentlichen Nahverkehr eingestellt und die Bewohner aus gefährdeten Gebieten evakuiert.

Mehr als 770,000 Menschen wurden bereits evakuiert, und mit der Annäherung des Sturms sind weitere Evakuierungen wahrscheinlich. Die Behörden verstärken aktiv den Hochwasserschutz, verteilen Sandsäcke und bereiten Schutzräume vor, um das Risiko zu minimieren.

Hochwasser- und Sturmflutrisiko bleibt hoch

Tiefliegende Küstengebiete sind besonders gefährdet. Meteorologische Prognosen deuten auf Sturmfluten von bis zu fünf Metern hin, die zu schweren Überschwemmungen in städtischen und ländlichen Gebieten führen könnten. Hochwasser in Kombination mit starken Regenfällen dürften die Situation in hochwassergefährdeten Gebieten noch verschärfen.

Erhebliche Auswirkungen auf den Logistikbetrieb

Der Sturm hat bereits jetzt erhebliche Auswirkungen auf den Fracht- und Transportbetrieb:

  • Luftfracht: Die meisten Passagier- und Frachtflüge von und nach Hongkong sind ausgesetzt, was die Luftfrachtkapazität stark einschränkt.
  • Seefracht: Die Häfen in Hongkong und Guangdong sind geschlossen, was zu Verzögerungen bei den Schiffsfahrplänen und zum Stillstand des Import-/Exportbetriebs führt.
  • Bodentransport: Starke Winde, Überschwemmungen und Straßensperrungen beeinträchtigen die LKW-Routen und die Zustellung auf der letzten Meile, insbesondere in den Küstenstädten Südchinas.
  • Lagerhaltung: Einige Lager arbeiten mit reduzierter Kapazität oder sind aufgrund von Sturmrisiken und Sicherheitsmaßnahmen für das Personal vorübergehend geschlossen.

Infolgedessen ist mit Verzögerungen bei allen Transportarten zu rechnen. Unternehmen, die auf pünktliche Lieferungen durch diese Region angewiesen sind, sollten mit Störungen rechnen und entsprechend planen.

Während der Höhepunkt des Sturms ruht zwar noch immer ein Großteil der Arbeiten, doch es laufen bereits Wiederherstellungspläne, um schnell reagieren zu können, sobald sich die Bedingungen verbessern.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Für Unternehmen, deren Waren durch betroffene Gebiete transportiert werden, besteht die beste Vorgehensweise darin:

  • Genaue Überwachung des Sendungsstatus über Tracking-Portale
  • Pufferzeiten in Lieferkettenpläne einbauen
  • Verstärken Sie die Verpackung für Waren, die anfällig für Wasser- oder Windschäden sind
  • Bleiben Sie mit Logistikpartnern in Kontakt, um zeitnahe Updates zu erhalten

Flexibilität und proaktive Kommunikation tragen dazu bei, die Auswirkungen nach der Wiederaufnahme der Dienste zu minimieren.

Weiter denken

Der Supertaifun Ragasa wird die Region voraussichtlich bis Mitte der Woche treffen. Die schlimmsten Bedingungen sind voraussichtlich zwischen heute und Mittwochabend zu erwarten. Die logistische Wiederherstellung kann je nach Zustand der Infrastruktur, Überschwemmungen und Sicherheitsfreigabe der lokalen Behörden mehrere Tage dauern.

Dies ist einer der stärksten Taifune, die die Region in den letzten Jahren getroffen haben. Während sich die Gemeinden in Hongkong und Südchina auf Sicherheit und Sturmvorbereitung konzentrieren, setzt sich die Logistikbranche weiterhin dafür ein, Güter zu schützen, die Servicekontinuität, wo immer möglich, aufrechtzuerhalten und eine reibungslose Erholung zu gewährleisten.

Weitere Updates werden hier veröffentlicht, sobald neue Informationen verfügbar sind, darunter Zeitpläne für die Wiedereröffnung von Häfen, die Wiederaufnahme von Flügen und die Wiederherstellung des Bodentransports. Die Kranteams beobachten die Entwicklungen aktiv und stimmen sich mit regionalen Partnern ab, um die sich entwickelnde Situation im Blick zu behalten. Wir empfehlen allen Unternehmen, sich auf dem Laufenden zu halten, flexibel zu bleiben und auch bei veränderten Bedingungen vorausschauend zu planen.

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