Juli 24, 2025
Globales Speditions-Update
Die Frachtlandschaft im Juli normalisierte sich weiter, da sich das zollbedingte Frontloading-Fenster schloss und Kapazitätsanpassungen die Luft-, See- und Landverkehrsmärkte beeinflussten. Zwar zeichnete sich kurzfristig eine Entspannung ab, da die Kerosinpreise stark fielen und die Annahmequoten für Ausschreibungen auf Rekordhöhe blieben, doch steigende Inputkosten, Rückstände bei der Ausrüstung und drohende Zollfristen unterstrichen die anhaltende Volatilität.
Spediteure und Verlader setzten auf eine Diversifizierung der Transportmodalitäten und langfristige Verpflichtungen, um Störungen im Kundenservice zu vermeiden. Da sich die Nachfrage in der Hochsaison im dritten und vierten Quartal entfaltet, sind proaktive Tarifverhandlungen, strategische Routenplanung und die Nutzung von Freihandelszonen wird von entscheidender Bedeutung sein, um den Kostendruck und die Kapazitätsbeschränkungen zu bewältigen.
Internationale Luftfrachtnachrichten
- Das CTK-Wachstum verlangsamte sich im Mai auf 2.2 % (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: 5.8 %), da die Lieferungen vorgezogen wurden, da die neuen Zölle allmählich nachlassen. In Nordamerika gingen die Volumina nach dem Wegfall der De-minimis-Ausnahmeregelung stark zurück, während der asiatisch-pazifische Raum mit 8.2 % das höchste Wachstum verzeichnete.
- Die verfügbare Kapazität (ACTK) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2.0 %, wobei die Auslastung leicht zunahm. Die Kerosinkosten sanken im Vergleich zum Vorjahr um 18.8 % und im Vergleich zum Vormonat um 4.3 %, was zu einem Rückgang der Luftfrachtraten um 2.9 % im Vergleich zum Vorjahr führte – ein Novum im Jahr 2025.
- Bei der derzeitigen Produktionsrate könnte es drei bis fünf Jahre dauern, bis ein Rückstand von 17,000 nicht ausgelieferten Flugzeugen (etwa 18 Prozent der aktiven Flotte) abgebaut ist, was auf anhaltende Kapazitätsengpässe hindeutet.
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Internationale Seefrachtnachrichten
- Im Juli haben die Reedereien vor der Tarifanpassung im August rund 175,000 TEU (ca. 11 % der Kapazität zwischen Asien und der US-Westküste) leer geräumt. Die schwache Restnachfrage sorgt jedoch trotz saisonaler Spitzen für einen anhaltenden Abwärtsdruck bei den Spotpreisen.
- Der chinesische Schiffbau verzeichnete einen Rückgang der Neuaufträge um 68 % gegenüber dem Vorjahr, da drohende US-Hafengebühren die Nachfrage nach Südkorea (mittlerweile 30 % Marktanteil) lenken. Die weltweiten Werftkapazitäten sind jedoch bis 2027 weitgehend ausgebucht, was das mittelfristige Flottenwachstum begrenzt.
- Die US-amerikanischen Gegenzölle von bis zu 200 % auf ausgewählte Arzneimittel und 100–150 % auf Halbleiter treten im August mit begrenzten Ausnahmen in Kraft. Gleichzeitig unterstreichen Gegenmaßnahmen und Initiativen wie der Eisenbahnkorridor China-Brasilien-Peru die Notwendigkeit einer flexiblen Streckenführung.
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Nachrichten zum inneramerikanischen Landfrachtverkehr
- Die Annahmequoten für Ausschreibungen lagen weiterhin bei über 90 %, was zu Nettokosteneinsparungen führte, obwohl die bestehenden TL-Tarife leicht anstiegen. Viele Spediteure verlagerten ihre Frachten auf den Intermodalverkehr, um relative Preisvorteile zu erzielen.
- Die Frachtsendungen gingen im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 2 % zurück und blieben im Vergleich zum Vormonat unverändert; die Spotpreise für Trockenfrachttransporte lagen 8 bis 10 % unter den saisonalen Fünfjahresnormen, sodass die starke Verhandlungsposition bis ins dritte Quartal hinein erhalten blieb.
- Trotz schwacher Nachfrage steigen wichtige Ausgaben wie Zahlungen für Lkw/Anhänger (+8.3 %), Fahrervergünstigungen (+4.8 %), Mautgebühren und Versicherungsprämien (+5.8 %) weiterhin schneller als die Inflation. Dies unterstreicht den Wert diversifizierter Verträge und eines proaktiven Tarifmanagements.
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