20. Februar 2026
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat entschieden, dass Präsident Donald Trump seine gesetzlichen Befugnisse überschritten hat, als er bestimmte Zölle im Rahmen des Gesetzes verhängte. Internationaler Notstandsgesetz (IEEPA)Das Gericht urteilte, dass Das IEEPA ermächtigt den Präsidenten nicht zur Erhebung von Zöllen.
und kommt zu dem Schluss, dass das Gesetz, das für nationale Notstandsmaßnahmen vorgesehen ist, nicht als Grundlage für weitreichende Handelsmaßnahmen dienen kann.
Als Folge dieser Entscheidung Der Gerichtshof erklärte die länderbezogenen („gegenseitigen“) Zölle für ungültig.sowie die Zölle auf Importe aus Kanada, China und Mexiko, die die Regierung mit der Begründung rechtfertigte, dass diese Länder den Zufluss von Fentanyl in die Vereinigten Staaten nicht unterbunden hätten.
Das Urteil betrifft nicht alle bestehenden Zölle.Zölle, die auf Grundlage anderer gesetzlicher Befugnisse erhoben werden – einschließlich Zölle gemäß Abschnitt 232 für Stahl und Aluminium – bleiben in Kraftda sie auf der Grundlage anderer Gesetze erlassen wurden, die vom Gericht nicht behandelt wurden.
Wichtig ist, dass die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs nicht darauf eingeht, ob und wie die Bundesregierung die Milliarden Dollar an Zöllen zurückzahlen muss, die bereits im Rahmen der nun für ungültig erklärten IEEPA-Zölle erhoben wurden.
In einer damit zusammenhängenden Entwicklung entschied das US-Gericht für Internationalen Handel (CIT) am 15. Dezember 2025, dass es befugt ist, die Neuberechnung und Rückerstattung der im Rahmen des IEEPA erhobenen Zölle anzuordnen, sollte der Oberste Gerichtshof diese Zölle letztendlich für rechtswidrig erklären. In dieser Entscheidung lehnte das CIT den Erlass einer einstweiligen Verfügung zur Aussetzung der Neuberechnung der betroffenen Einfuhren ab, da Importeure keinen irreparablen Schaden erleiden würden, weil die Rückerstattungen durch eine gerichtlich angeordnete Neuberechnung erfolgen könnten.
Der CIT stellte ferner fest, dass die US-Regierung die Befugnis des Gerichts zur Anordnung einer solchen Neuberechnung und Rückerstattung anerkannt und erklärt hat, dass sie sich diesen Maßnahmen im Falle einer Anordnung nicht widersetzen wird.
Weitere Hinweise zur Umsetzung des Urteils des Obersten Gerichtshofs sowie zu etwaigen Rückerstattungs- oder Wiederabwicklungsverfahren werden voraussichtlich von den Gerichten und den zuständigen Bundesbehörden folgen.
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