13. Januar 2026

Handelshinweis: Die USA verhängen 25% Zölle auf Länder mit Beziehungen zum Iran – ein offizielles Rahmenabkommen steht noch aus.

Handelshinweis: Die USA verhängen ab sofort einen 25%igen Zoll auf Waren und Dienstleistungen von Ländern, die mit dem Iran Handel treiben.

Präsident Trump postete auf Truth Social, dass „Mit sofortiger Wirkung wird von allen Ländern, die mit der Islamischen Republik Iran Geschäfte tätigen, ein Zoll von 25 % auf alle Transaktionen mit den Vereinigten Staaten von Amerika erhoben. Diese Anordnung ist endgültig und unanfechtbar."

Aber, keine formelle Exekutivanordnung, USTR-Proklamation oder behördliche Bekanntmachung Die Einführung des Zolls wurde bisher weder im Federal Register noch in den Unterlagen des US-Handelsbeauftragten oder einer anderen offiziellen Quelle veröffentlicht. Der Zoll ist in keiner der gängigen Handelsdatenbanken erfasst, was eine erhebliche Umsetzungslücke schafft, insbesondere hinsichtlich des Zeitpunkts des Inkrafttretens, der betroffenen Geschäftsaktivitäten und Unternehmen sowie der anzuwendenden Durchsetzungsmechanismen.

Warum das wichtig ist: Keine offizielle Richtlinie

  • Durchsetzungsunklarheit: Die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde kann nicht allein aufgrund eines Beitrags auf Truth Social tätig werden; formelle Mitteilungen sind erforderlich, um Zölle zu erheben, einzutreiben oder Strafen zu verhängen.
  • Unbestimmter Gültigkeitsbereich: Ohne rechtliche Definitionen bleiben Begriffe wie „Geschäfte mit dem Iran“ vage, was zu Unsicherheiten hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften für alle Beteiligten in der Lieferkette führt, von den Herstellern bis hin zu den Logistikdienstleistern.
  • Kosten & Rechtsrisiko: Solange kein regulatorischer Rahmen den Geltungsbereich des Zolls definiert, können Unternehmen die Risiken nicht effektiv abbilden oder die Vorstände nicht entsprechend beraten; rückwirkende Haftungsansprüche bleiben ein Problem.

Bis zum Erlass eines entsprechenden Rechtsinstruments empfehlen wir unseren Mandanten, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und sich auf eine schnelle Reaktion vorzubereiten. Sobald entsprechende Richtlinien vorliegen (per Regierungsverordnung oder Mitteilung des Handelsministeriums/der US-Handelsbehörde), werden wir uns auf gezielte Risikoanalysen, die Überwachung der Einhaltung von Vorschriften und Szenario-Modellierungen konzentrieren.
 

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