9. Februar 2024

Das US-Handelsministerium geht als Reaktion auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine härter gegen Russland und Weißrussland vor.

 

Das US-Handelsministerium geht als Reaktion auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine härter gegen Russland und Weißrussland vor.

Am Dienstag, den 23. Januar 2024, hat das US-Handelsministerium (DOC) über sein Büro für Industrie und Sicherheit (BIS) den Umfang erweitert der zuvor verhängten Sanktionen im Rahmen der Export Administration Regulations (EAR) gegen Russland und Weißrussland. Dies war eine Reaktion auf die anhaltende Aggression der Russischen Föderation (Russland) gegen die Ukraine und die Mitschuld Weißrusslands an der Invasion.

Das US-Handelsministerium ergreift diese Maßnahmen, um die Wirksamkeit seiner Kontrollen gegenüber diesen Ländern zu erhöhen und sie besser an die von US-Verbündeten und Partnern durchgeführten Kontrollen anzupassen:

  1. Hinzufügung von 94 zusätzlichen 6-stelligen HTS-Codes (Harmonized Tariff Schedule). zu den Liste von Gegenständen Für den Export, Reexport oder Transfer (im Inland) nach Russland oder Weißrussland ist eine Lizenz erforderlich. Die erweiterte Liste der Artikel umfasst bestimmte Chemikalien, Schmierstoffe und Metalle und deckt das gesamte Kapitel 88 des HTS (Luftfahrzeuge, Raumfahrzeuge und Teile davon) ab.  
  2. Erweitert die Kontrollen auf bestimmte EAR99-Antennen, Antennenreflektoren und Teile davon um die Lieferung dieser Artikel in den Iran und nach Russland weiter einzuschränken, auch wenn sie im Ausland mit US-amerikanischer Technologie oder Software hergestellt wurden.
  3. Entfernt die untergeordneten militärischen und raumfahrzeugbezogenen Artikel (d. h. „.y“-Artikel) von der De-minimis-Behandlung, wenn sie in im Ausland hergestellte Artikel für den Export aus dem Ausland oder den Reexport nach Russland oder Weißrussland eingebaut werden.
  4. Ausschluss hinzufügen von den BIS-Lizenzanforderungen in Situationen, in denen es um Transaktionen im Zusammenhang mit Einsätzen der Streitkräfte der Ukraine in oder innerhalb der vorübergehend besetzten Krimregion der Ukraine und der abgedeckten Regionen der Ukraine geht.

Welche Auswirkungen wird dies auf Ihren Betrieb haben?

  • Derzeit stellt Crane Worldwide immer noch alle Dienste von/nach Russland/Weißrussland/Iran ein. 
  • Seien Sie sich der Risiken bewusst und teilen Sie die Aktualisierungen mit allen Partnern, Spediteuren und Handelsgemeinschaften.

Crane Worldwide wird die Situation weiterhin beobachten und Updates bereitstellen, sobald diese verfügbar sind. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Global Trade Compliance: globaltradecompliance@craneww.com.

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